Vor zwei Jahren fand der erste Treckergottesdienst zum Erntedank am Kulturhaus in Hamm statt.
In diesem Jahr wurde dieser ein zweites Mal in und um das Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Hamm gefeiert. Im Haus stand ein schöner Altar mit den Erntegaben geschmückt. Viele fleißige Hände hatten den Gottesdienst und das anschließende gemütliche Beisammensein mit Würstchen, Waffeln und Getränken vorbereitet.
Diakon Thomas Brochhagen von der katholischen und Pfarrer Andreas Stöcker von der evangelischen Kirche gestalteten den Gottesdienst. Auch dieses Jahr waren viele Treckerfahrer mit ihren Treckern gekommen, die auf der Wiese vor dem Haus geparkt wurden.
In der Predigt griff Pfarrer Stöcker die Geschichte vom roten Traktor auf, der scheinbar vergessen in der Scheune sein Altenteil verbrachte und dann doch gebraucht wurde für den Ernteeinsatz. So geht es vielen Menschen heute, die auch scheinbar nicht mehr gebraucht werden. Aber in der Arbeit benötigt Gott für sein Reich alle, die mit anpacken können. Auch das Fürbittengebet ist dabei wichtig. Es gibt so vieles, für was wir Gott danken und für was wir ihn vertrauensvoll bitten können. Zum Predigtende verdeutlichte er, daß wenn alles einmal endet, drei Dinge bleiben, weil sie ewig wie Gott selbst sind, nämlich Glaube, Hoffnung und Liebe. Dies verdeutlicht uns der Apostel Paulus im 1. Korintherbrief 13, 13.
Nach dem Segen für die Gemeinde schloß sich dann der Segen für die Treckerfahrer und ihre Fahrzeuge an. Diakon Brochhagen hatte sein Weihwasserfäßchen mitgebracht und Pfarrer Stöcker übergab die neu kreierten Treckergottesdienstplaketten, die jetzt alle zwei Jahre neu herausgebracht werden. Denn den Treckergottesdienst zum Erntedank wollen wir nun alle zwei Jahre wieder miteinander feiern. Und dann gibt es eine neue Plakette. Die Übereinstimmung mit dem TÜV ist dabei rein zufällig.

Fotos: Patrick Zillich

