„Feier der Osternacht“ fand nach 2 Jahren Pause wieder in Hamm statt

Es war ein ganz besonderer Gottesdienst am Ostersonntag. Bereits morgens um 5 Uhr begann die Feier, ausgerichtet und organisiert vom Ev. Jugendzentrum, einigen Konfirmandinnen und Konfirmanden und Pfarrer Stöcker, tatkräftig unterstützt vom Hausmeister und Küster Peter Hoffmann.
Im Dunkeln erwartete die Besucher bei der Ankunft am Dietrich-Bonhoeffer-Haus eine stimmungsvolle Atmosphäre mit einem erleuchteten Kreuz, aufgestellten Fackeln und Feuerschalen.

 

 

Außerdem erhielt jeder Besucher eine Osterkerze als Geschenk, die im Verlauf des Gottesdienstes ebenfalls entzündet wurde, um so das Licht der Osterkerze symbolisch weiterzureichen. Während der Predigt zur Auferstehung wurde gesungen, mit Unterstützung von Karolin Schukowski und Jörg Brück.
Es war kalt, aber der Übergang vom Dunkel ins Licht war wunderschön und machte noch einmal die Bedeutung der Auferstehung deutlich: Jesus hat dem Tod die Macht genommen. Der Tod ist nicht das Ende. Mit ihm ist nicht alles aus. Jesus lebt und mit ihm dürfen auch wir leben nach unserem Tod, wenn wir ihm unser Leben anvertrauen. Aber auch jetzt schon soll uns dieser Sieg über den Tod die Angst davor nehmen und uns Kraft, Hoffnung und Zuversicht in diesem Leben geben. Ein weiterer Zuspruch war auch das mit Wasser symbolisch aufgemalte Kreuzeszeichen, das an die Taufe erinnern sollte.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es die Möglichkeit, sich mit Kaffee, Tee,
Osterkranz und natürlich Ostereiern zu stärken. Auch das Angebot, sich Stockbrot zu machen oder einfach nur an den Feuerschalen zu wärmen, wurde genutzt. Nach diesem ungewöhnlichen Start in den Tag hatten die Besucher noch gute Gespräche und gingen später froh nach Hause. Man war sich einig: „Diese Feier des Ostermorgens war etwas ganz Besonderes!“